03.05.2010 - 01:45 - Taz 
 "Wie hast Du Dich dabei gefühl(...)
Krass. Diese hässlichen Steeldrums aus alternativ angehauchten Dorfbandformationen, mit vermeintlich karibischem Hauch können einen echt auf die selbigen Palmen(...)
 
17. Juli 2010 - Villa Rot, Burgrieden

29. August 2010 - Internationales Donaufest, Ulm
(Stagetime: 17.30 Uhr)

Warum nicht mal authentisch sein? In meinen Ohren rauscht Tic-Tic-Tic-Tic-Toc, Toc-Toc-Toc-Toc-Tic und suggeriert, mein Leben liefe schneller als normal. Und im Ernst: Vielleicht tutʼs das auch. Der Himmel über Barcelona steht auf Wolken, die Absolut-Flasche (nein, nicht alle Rapper trinken in ihrer Freizeit immer nur Grey Goose) steht mit einem kleinen Anstandsrest in der verspiegelten unteren Ablage des Glastisches und assoziert einen leichten Schleier in meinem Kopf, nachmittags um 14.50 Uhr bei Zwieback mit Banane. Es geht wieder los und weder Rye Rye noch M.I.A. wollen die Zeit am Verstreichen hindern. Ich putze meine Zähne, bewundere die dunkelrote Schwellung meiner aufgeplatzten Lippe, zünde mir eine Zigarette an und erinnere mich an letzte Nacht. Zwischen Death Proof, Gambas und Wodka-Grapefruit kämpfen sich Sätze vor mein inneres Auge. Ich schließe meine Augen und warte. Der Geruch von Wasser, süßem Wasser, steigt mir in die Nase, und aus dem Nebel säuselt eine Stimme vage in meinem Ohr: “Die Elefanten”, flüstert sie, “sind krank. Spiel doch ein bisschen für sie.”